Vorstellung der Kandidaten im Zuchtbezirk Rheinland

In diesem Jahr möchten wir allen wahlberechtigten und interessierten Mitgliedern schon frühzeitig die Personen vorstellen, die sich in den nächsten vier Jahren ehrenamtlich für die Arbeit des Zuchtbezirks engagieren wollen. Einige sind „alte Bekannte“, die sich schon über viele Jahre für den Zuchtverband einsetzen. Andere sind eher „neue Gesichter“, die schon in den letzten Jahren ihre unterschiedlichen Erfahrungen aus dem Pferdesport und der Pferdezucht sowie ihren unterschiedlichen Berufen in die Bezirksarbeit eingebracht haben.

Diese Personenliste kann selbstverständlich noch bis zum Tag der Wahl, um weitere Vorschläge ergänzt werden. Es besteht die Möglichkeit, sich mit einer Kurzvorstellung in Wort und Bild auf dieser Internetseite zu präsentieren.

Entsprechende Fotos und Kurzbeschreibungen bitte per Email an trakehner-rheinland@t-online.de

Wahlvorschlag Zuchtbezirksvorsitzende/r

Ute Sander Pferdewirtin

In den letzten vier Jahren hat Ute Sander den Zuchtbezirk als Vorsitzende unterstützt und davor viele Jahrzehnte als Delegierte bzw. Stellvertreterin fungiert. Seit Jahren unterliegen ihr die finanziellen Belange, die Organisation von Veranstaltungen und die Koordination der gesamten Abläufe in unserem Zuchtbezirk. Im Laufe der letzten Jahre hat sich ein positives und teilweise freundschaftliches Verhältnis zu den Züchtern und dem aktiven Helferteam entwickelt.

Sie ist in den nächsten Jahren bereit, die erfolgreiche und gute Arbeit im Zuchtbezirk Rheinland in ihrer jetzigen Funktion kontinuierlich fortzusetzen. Ute Sander möchte den Zuchtbezirk weiter entwickeln und die positive Zukunft in Hinblick auf wieder steigende Bedeckungszahlen mit einem sehr engagierten Delegierten-Team gemeinsam gestalten.

Frank Weißkirchen- pensionierter Berufsoffizier

Der geprüfte FN Zuchtrichter betreibt gemeinsam mit seiner Frau Inge das in Raesfeld beheimatete Gestüt Isselhook u.a. mit den Hengsten Tabaluga v. Balzflug, dem frisch gekörten First Sight v. Lossow und 10 Trakehner Zuchtstuten. Frank Weißkirchen bringt eine über 25 Jahre währende Erfahrung aus dem Reit- und Fahrsport, aber insbesondere aus der Zucht und der Vermarktung von Trakehner Pferden ein. Diese möchte er zukünftig in der Funktion des Zuchtbezirksvorsitzenden für seine rheinische Heimat und deren Trakehner Züchter und Reiter in der Vorstandsarbeit zur Verfügung stellen. Besondere Anliegen sind ihm dabei die Konsolidierung der in der letzten Legislaturperiode drastisch zurückgegangenen Stutenbestände als Basis der rheinischen Trakehner Zucht, die enge und persönliche Kommunikation mit den Züchtern und Reitern sowie die Intensivierung der sportlichen Aktivitäten des Zuchtbezirks als Motor der Vermarktung unserer Zuchtprodukte. Als Initiator und Mitglied der „Rodgau-Gruppe“ und mit seinen eng vernetzten und internationalen Kontakten hat Frank Weißkirchen bereits zu zahlreichen innovativen Veränderungen im Trakehner Verband beigetragen und möchte in einem dynamischen Team auch für das Rheinland positive Umgestaltungen herbeiführen.

Wahlvorschläge Delegierte

Antoon van Osch Unternehmer

Mit über 45 Jahren Erfahrung in der Zucht von Trakehner-Pferden ist der Inhaber des niederländischen Gestüts de Garst eine tragende Säule im Zuchtbezirk Rheinland sowie im Gesamtverband. Bereits in 1987 gründete er mit TCN eine Interessenvertretung der holländischen Trakehnerzüchter, deren Vorsitzender er heute ist. Auf Bundesebene wirkte er in den letzten Jahren maßgeblich in der sogenannten „Rodgau-Gruppe“ mit, die sich mit Empfehlungen zur organisatorischen Neuausrichtung des Verbandes beschäftigte. Weiter war er für den Verband in den USA und Russland tätig. Die Produkte seiner aktiven züchterischen Tätigkeit kann Antoon van Osch seit Jahren mit großer Beständigkeit und Erfolg vorstellen. Mit der Übernahme des Amtes als 1. Stellvertreter des Vorsitzenden hat er das positive Erscheinungsbild des Bezirksverbands und den freundlichen und respektvollen Umgang seiner Mitglieder untereinander in den vergangenen zwölf Jahren entscheidend geprägt. Diese Arbeitsweise wünschen sich die derzeitigen Delegierten und Ersatzdelegierten auch für die Zukunft und möchten daher Antoon van Osch zur Wiederwahl vorschlagen.

Antoon van Osch will sich in der kommende Periode dafür einsetzen, jüngere Trakehner Züchter vorzubereiten, um in der Zukunft den Zuchtbezirk weiter zu führen.

Dr. Wilfried van Rossem- praktischer Tierarzt

Mit Dr. Wilfried van Rossem ist seit zwei Amtsperioden auch die Gruppe der belgischen Züchter im Kreis der Delegierten vertreten. Trotz einer relativ großen räumlichen Entfernung bringt er sich mit großer Regelmäßigkeit in die Arbeit der Delegierten und Ersatzdelegierten ein. Hierbei sind nicht nur sein Kontakt zu den belgischen Züchtern und sein veterinärmedizinisches Fachwissen, sondern auch die langjährige züchterische Erfahrung für die Gruppe von großer Bedeutung.


Peter Heinen – Unternehmer

Bereits über viele Jahre ist Peter Heinen in verschiedenen Gremien des Trakehner-Verbandes aktiv. Dabei sind seine ehrenamtlichen Funktionen als Delegierter im Rheinland und als 2. Vorsitzender der TTG besonders hervorzuheben. Ein Aufgabenschwerpunkt ist die Verbindung Zucht und Sport weiter zu fördern und junge Trakehnerpferde in den Turniersport zu bringen. Mit dem Gestüt Heinen – Issum vertritt er eine der derzeit erfolgreichsten Trakehnerzuchten weltweit und bringt über seine weitverzweigte Vernetzung im internationalen Reitsport immer wieder positive Elemente in die Arbeit des Zuchtbezirks ein.

Horst Borneck - selbstst. Elektromeister

Seit über 10 Jahren als Brennmeister und seit vielen Jahren als Delegierter im Zuchtbezirk tätig sowie von den Züchtern in die Bewertungskommission gewählt worden. Aktiv – für die Züchter und mit den Züchtern das Trakehner Pferd weiter zu fördern wird mein Ziel für die nächsten Jahre sein. Ich stelle mich zur Wahl als Delegierter und oder als 1.Stellvertreter unter der Voraussetzung, daß Herr Weisskirchen den Zuchtbezirksvorsitz übernimmt. Mut zur Änderung


Beate te Kloot Museumspädagogin


Beate te Kloot ist seit vier Jahren Delegierte und hat sich bereits in ihrer ersten Wahlperiode bei vielen zentralen Themen in die Bezirksarbeit positiv eingebracht. Durch den aktiven Einsatz trägt sie zum erfolgreichen Gelingen der Veranstaltungen bei. Sie qualifizierte sich kontinuierlich weiter und legte erfolgreich die Zuchtrichterprüfung der FN in Bad Saarow ab. Beate te Kloot züchtet seit 1997 aktiv mit einer Stute. Im Juli 2016 übernahm sie die fortlaufende Betreuung der Internetseite und des Facebook-Auftrittes des Zuchtbezirkes. Diese erfolgreiche Arbeit soll auch in den nächsten Jahren so fortgeführt werden.


Simone Bell Speditionskauffrau


An der südlichen Grenze des Zuchtbezirkes Rheinland betreibt Simone Bell den Trakehnerhof Mirbach. Seit mehr als 27 Jahren infiziert mit dem Trakehner Virus und seit 21 Jahren steht die Zucht, Aufzucht und Ausbildung von Trakehner Pferden mit viel Leidenschaft und Herzblut im Vordergrund. In den letzten Jahren machte sie durch einige erfolgreiche Stuten, gekörte Hengste und Sportpferde auf sich aufmerksam. Durch ihre langjährige züchterische Erfahrung bringt Sie wichtige Impulse in die Arbeit des Zuchtbezirks ein.

Ulrike Sahm-Lütteken Berufsschullehrerin

Ulrike Sahm-Lütteken kandidiert 2017 erstmals für das Delegiertenamt im Zuchtbezirk Rheinland. Die gelernte Pferdewirtin hat Landwirtschaft mit dem Schwerpunkt Tierzucht studiert und arbeitet als Berufsschullehrerin für angehende Pferdewirte in Köln. Sie ist Mitglied aller Prüfungsausschüsse für Zwischen- und Abschlussprüfungen im Beruf Pferdewirt sowie für die Meister im Rennsport. Für den Trakehner Verband ist sie seit 2006 in verschiedenen Bereichen (unter anderem als ehemalige Bundesjugendbeauftragte sowie seit August 2006 als ständige Mitarbeiterin von “Der Trakehner”) aktiv. Nicht erst seit der Ausbildung im Gestüt Hämelschenburg widmet sie sich als Reiterin, Züchterin und Ausbilderin auch in ihrer täglichen Freizeit mit großer Passion den Trakehner Pferden.

Die enge Verknüpfung von Hobby, Beruf und ihren Erfahrungen in Zucht sowie Ausbildung von Pferden und Menschen möchte sie künftig auch bei der Zuchtbezirksarbeit tatkräftig mit einbringen.


Wahlvorschläge Ersatzdelegierte

Maris Dahmengelernte Pferdewirtin, Trainer B

Sie hat seit Anfang 2013 den elterlichen Betrieb, das Trakehner-gestüt Tannhof in Hürtgenwald übernommen. Hier werden seit Jahrzehnten Trakehner gezüchtet. Durch den Reitschulbetrieb und die Kinderreiterferien machen hier viele Kinder ihre ersten Reiterfahrungen auf Trakehnern und werden für diese Rasse begeistert. Nachdem sie sich bereits als Ersatzdelegierte für den Zuchtbezirk Rheinland engagiert hat, wird sie dies gern weiterhin mit Freude tun. Seit 2016 besitzt Maris Dahmen den Sachkundenachweis zum Chippen der Fohlen.


Alexandra Jurr- Agrarwissenschaftlerin

Als Beraterin für Pferdebetriebe bei der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen ist Alexandra Jurr von Hause aus täglich mit dem Thema Pferd beschäftigt. Als Besitzerin zweier Trakehnerstuten und Mitglied des Zuchtbezirks Rheinland konnte sie sich bereits in den letzten Jahren als rheinische Ersatzdelegierte an unterschiedlichsten Stellen, zum Beispiel an der Meldestelle der Stuteneintragung, der Stutenleistungsprüfung und des Fohlenchampionates, in die Verbandsarbeit einbringen. Die geprüfte Zuchtrichterin besitzt seit 2016 den Sachkundenachweis zum Chippen der Pferde.



Constanze Schmitz- Kauffrau für Bürokommunikation

Bereits in den vergangenen Jahren unterstützte die aktive Züchterin Constanze Schmitz als Ersatzdelegierte auf vielfältige Weise die Zuchtbezirksarbeit. Die aktive Dressurreiterin mit Erfolgen bis DM** und ihre Erfahrungen in der Ausbildung junger Pferde sind für den Bezirksverband von großem Nutzen. Durch ihre gute Vernetzung in die regionale Pferdeszene des Niederrheins bringt sie wichtige Impulse zur Verbesserung der Verbindung zwischen Turnierreitern und Züchtern. Constanze Schmitz betreute mehrfach die Dressurmannschaften auf dem Trakehnerbundesturnier.



Theresa Käsmann Studentin der Sonderpädagogik

Seit 2011 ist Theresa Käsmann aktive Jungzüchterin und konnte seit dem viele große Erfolge feiern. Sie wurde 2014 und 2016 Trakehnermeisterin, bei der WM 2013 Vize-Weltmeisterin im Mustern, bei der WM 2015 Vize-Weltmeisterin im Beurteilen, sowie bei der DM 2016 Vizemeisterin im Mustern. Seit Juni 2015 steht die erste Trakehnerstute Harare von Biotop aus der Herta von Arogno direkt hinter dem Haus. Harare soll 2017 gedeckt werden. Auch in der Familiengeschichte gibt es immer wieder Verbindungen nach Ostpreußen. Die Uroma kommt aus Kowarren (Kreis Darkehmen). Durch die Ahnenforschung der Mutter ist Ostpreußen immer ein Thema in der Familie gewesen. Die Veranstaltungen des Verbandes sind für Theresa Käsmann etwas ganz besonderes, da sie den Zauber der Trakehner gut präsentieren. Mit großer Freude schaut sie hinter den Kulissen und trägt zum Gelingen der Events bei. Theresa Käsmann bringt neue Ideen in die Jungzüchterarbeit ein.


Silvia Knapstein – Vermessungstechnikerin

Mit Silvia Knapstein konnte der Zuchtbezirk ein „neues Gesicht“ für die ehrenamtliche Arbeit gewinnen. Die aktive Turniereiterin mit Erfolgen in der Dressurklasse M faszinieren die Trakehner durch ihre Art, Eleganz, Leistungsbereitschaft und Härte seit sehr vielen Jahren. Im Mai 2012 kaufte sie ihre erste Trakehnerstute und sie ist seit 2015 aktive Züchterin. Auch ohne ein gewähltes Amt unterstützte sie die Veranstaltungen des Zuchtbezirks.


Dr. Volkmar Kruk Rechtsanwalt

Dr. Volkmar Kruk ist Rechtsanwalt und leitet die Rechtsabteilung eines größeren mittelständischen Maschinenbauunternehmens im Rheinland. Als mehrjähriger Besitzer eines Trakehner Wallachs aus der Polarfahrtlinie wurde er mit dem Trakehner-Virus infiziert. Er kaufte 2011 die erste Trakehnerstute und ist seit 2014 aktiver Züchter. Dr. Volkmar Krug sagt. “Warum Trakehner? Weil mich die Rasse fasziniert, sowohl in Bezug auf die Vergangenheit, aber fast mehr noch hinsichtlich der Gegenwart. Die Aura eines Trakehners ist einfach besonders. Die Reinzucht empfinde ich als ein großartiges Konzept und wichtiges „USP“ für die Trakehner.“

Dr. Volkmar Kruk kann aus seiner Managementerfahrung in der Wirtschaft heraus einige fruchtbare Impulse für die Professionalisierung der Verbandsarbeit beitragen.


Raffaele Lucano Student der Mathematik und Biologie


Raffaele Lucano engagiert sich ehrenamtlich bei den Veranstaltungen des Zuchtbezirks, dem Trakehner Hengstmarkt und auf dem Bundesturnier in Hannover. In den letzten Jahren stellt Raffaele Lucano zusammen mit seinem Bruder Gabriel Stuten und Fohlen bei den Zuchtveranstaltungen perfekt vor. Als aktiver Vorführer bringt er durch den anderen Blickwinkel neue Ideen in das Veranstaltungsmanagement (Stuteneintragung, Fohlenbrennen) ein. Er ist seit 2014 Mitglied bei den Trakehner Jungzüchtern. Mit Raffele Lucano will der Zuchtbezirk engagierte junge Mitglieder mit neuen Ideen für die Verbandsarbeit gewinnen.


Dr. Astrid Müller – Tierärztin / pharmazeutische Industrie

Kam 1978 zu den Trakehnern auf dem Kamberger Hof der Familie Hördemann in Neuss, in diesem Jahr gab es vier Fohlen, zwei von Valerian und ein Garamond Fohlen sowie ein Kind der Liebe. Seit dieser Zeit sind im Schnitt 2-3 Stuten in der Zucht, zunächst bei Egon Hördemann, dann übernommen von Christoph Hördemann und Astrid Müller. Nach Abschluss der Schule Studium der Tiermedizin in Hannover, berufliche Tätigkeit allerdings in der Pharmaindustrie in der Humanmedizin, zuletzt im medizinisch-wissenschaftlichen Bereich und der Arzneimittelsicherheit (Medical Director). Seit 1978 gekörte Hengste (Symont, Summertime, Silvermoon), eine Siegerstute, Stutenleistungsprüfungen und Turniere erlebt und begleitet. Vor 15 Jahren wurde die Pferdehaltung mit einer Reithalle ergänzt, es sind jetzt um die 60 Pferde auf dem Kamberger Hof mit Ausbildung und Beritt bis Grand Prix durch den Pferdewirtschaftsmeister Christian Reisch. Die mittlere Tochter hat 2016 eine Ausbildung zur Pferdewirtin klassische Reitweise bei Hubertus Schmidt angefangen. Durch den Onkel des Ehemanns, Otto Langels, intensiven Austausch mit dem Trakehner Gestuet Haemelschenburg. Bereits bei den Zuchtbezirksvorsitzenden Fleuster, Willms, von Kintzel, Greving und Dahmen als Ersatzdelegierte aktiv in der Verbandstätigkeit. Die Kids (17-19-20) haben jetzt ein Alter erreicht, das es wieder möglich macht, mehr am Verbandsgeschehen teilzunehmen.

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